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Privatisierung der Weltmeisterschaft? FIFA plant umstrittene Investorenbeteiligung

Juli 29, 2026 · 20:21 Uhr

Die FIFA unter Präsident Gianni Infantino arbeitet an Plänen, die das Antlitz des Fußballs grundlegend verändern könnten. Konkret geht es um die Möglichkeit, Anteile der Fußball-Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen – ein Schritt, der in der Sportbranche für erhebliche Kontroversen sorgt.

Kritiker werfen dem Weltfußballverband und dessen Führungsspitze vor, bei solchen Vorhaben ausschließlich finanzielle und machtpolitische Interessen zu verfolgen. Der sportliche Gedanke, das eigentliche Herzstück des Spiels, rücke dabei in den Hintergrund. Nach Ansicht von Beobachtern wie dem SWR-Sportredakteur Johann Schicklinski ist eine Intervention der UEFA dringend notwendig, um die Integrität des Wettbewerbs zu bewahren.

Die geplante Privatisierung von WM-Anteilen könnte weitreichende Konsequenzen für die Struktur und Unabhängigkeit des bedeutendsten Fußball-Turniers der Welt haben. Die Debatte verdeutlicht einen grundsätzlichen Konflikt zwischen kommerziellen Ambitionen und dem Schutz traditioneller Werte des Fußballs.

Quelle: www.sportschau.de