FIFA verkauft WM-Anteile an Privatinvestoren: Kritik an Infantino und der UEFA-Führung
Juli 29, 2026 · 13:14 Uhr
Die FIFA und ihr Präsident Gianni Infantino planen ein umstrittenes Geschäft: Sie wollen Anteile der Fußball-Weltmeisterschaft an private Investoren vergeben. Ein Schritt, der scharfe Kritik hervorruft.
Nach Einschätzung von Sportexperten steht dabei nicht das Wohl des Spiels im Fokus. Stattdessen gehe es dem Weltverband und seiner Führungsspitze primär um finanzielle Gewinne und die Ausweitung ihrer Macht. Die geplante Öffnung für private Kapitalquellen wird als symptomatisch für eine Entwicklung angesehen, bei der kommerzielle Interessen zunehmend die Agenda bestimmen.
Sportredakteur Johann Schicklinski äußert grundsätzliche Bedenken gegenüber dieser Strategie. Er sieht in dem Vorhaben einen weiteren Beweis dafür, dass es der FIFA weniger um die Integrität des Fußballs als vielmehr um die Vermehrung von Einnahmen geht. Dies stelle die Frage, wer letztlich von diesen Investitionen profitiert und welche Konsequenzen dies für die Zukunft des Fußballs haben könnte.
Quelle: www.sportschau.de