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International

Infantino verteidigt umstrittene Investoren-Pläne für die Weltmeisterschaft

Juli 29, 2026 · 19:52 Uhr

Nach heftigem Widerstand aus Europa hat FIFA-Präsident Gianni Infantino seine umstrittenen Pläne zur Beteiligung von privaten Investoren an der Weltmeisterschaft verteidigt. Der Verbandschef relativierte seinen Vorstoß und charakterisierte ihn als bloßes Angebot.

Die Vorschläge der FIFA hatten auf dem Kontinent zu massiven Protesten geführt. Zahlreiche europäische Verbände und Funktionäre kritisierten die geplante Öffnung der WM für externe Kapitalgeber scharf. Infantino reagierte nun auf diese Welle der Entrüstung und bemühte sich, die Debatte zu entschärfen.

Der FIFA-Boss betonte, dass es sich bei den Plänen lediglich um einen zur Diskussion stehenden Vorschlag handelt, keineswegs um eine bereits beschlossene Regeländerung. Mit dieser Darstellung versucht Infantino, die aufgeheizten Gemüter zu beruhigen und das Vorhaben weniger verbindlich wirken zu lassen, als es zunächst erschienen war.

Die geplante Maßnahme berührt grundlegende Fragen zur Struktur und Kommerzialisierung des Weltkampetum, weshalb die Diskussion vermutlich fortbestehen wird.

Quelle: www.n-tv.de