Zwei mögliche Szenarien: Wie Infantinos Herrschaft bei der FIFA enden könnte
August 3, 2026 · 04:35 Uhr
Gianni Infantino gilt derzeit als unangefochtener Herrscher an der Spitze des Fußball-Weltverbandes. Seine erneute Wahl zum FIFA-Präsidenten im Jahr 2027 scheint faktisch schon entschieden zu sein. Doch hinter den Kulissen werden bereits Abschiedsszenarien diskutiert, die das Ende der Ära Infantino skizzieren.
Das zentrale Risiko für den Schweizer liegt in seinen ehrgeizigen Investorenplänen für zukünftige Weltmeisterschaften. Sollte sich der FIFA-Chef mit dieser Strategie verspekulieren, könnte das Vertrauen der Mitgliedsverbände massiv erodieren. Dann würde auch die vermeintlich sichere Wiederwahl zu einer fragwürdigen Angelegenheit.
Beobachter aus dem internationalen Fußball-Establishment spekulieren bereits über konkrete Szenarien, die zu einem Sturz des mächtigen Verbandsfunktionärs führen könnten. Was lange Zeit als undenkbar galt, rückt damit zumindest in den Bereich der Möglichkeiten vor.
Die kommenden Jahre werden entscheidend für die Zukunft Infantinos sein. Ob sein Machtapparat Bestand hat oder ob finanzielle Fehlkalkulationen zum Wackeln der bis dato gefestigten Machtkonstellation führen, wird sich erst erweisen.
Quelle: www.n-tv.de