Infantino bleibt trotz Widerstände im Amt – Afrika stützt FIFA-Präsident, UEFA erhöht Druck
August 6, 2026 · 22:36 Uhr
Gianni Infantino denkt nicht daran, sein Amt aufzugeben. Nach einem krisenhaften Treffen der FIFA-Spitze präsentiert sich der Weltverbandspräsident in der Offensive und weicht nicht von seinem Kurs ab.
Der Italiener kann sich der Unterstützung aus dem afrikanischen Verband sicher sein. Die Rückendeckung von diesem Kontinent ermöglicht dem FIFA-Präsidenten, die gegenwärtigen Anfeindungen zu ertragen und unbeirrt weiterzumachen.
Allerdings verschärft sich die Lage parallel durch deutlicheren Widerstand aus Europa. Die UEFA verstärkt ihre Gegenpositionen und hält den Druck auf die FIFA-Spitze konsequent aufrecht. Damit ist Infantino von zwei Seiten unter Zugzwang geraten.
Neu hinzugekommen ist die kritische Stimme eines weiteren internationalen Verbandes. Damit wird die Isolation des Präsidenten größer, auch wenn er durch die afrikanischen Verbände eine stabilisierende Basis behält. Die Spannungen zwischen den Kontinentalverbänden und der FIFA-Führung unter Infantino nehmen damit weiter zu.
Quelle: www.n-tv.de