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Sportökonom hinterfragt WM-Format: Plädoyer für häufigere Turniere

Juli 19, 2026 · 08:20 Uhr

Das Fußball-Weltturnier in Katar sorgt nicht nur auf dem Platz für Diskussionen. Nach knapp anderthalb Monaten und über hundert absolvierten Partien steht die Entscheidung unmittelbar bevor, wenn sich Spanien und der amtierende Weltmeister Argentinien im Finale gegenüberstehen. Doch während die FIFA neue Rekordmarken vermeldet, mehren sich in Europa die kritischen Stimmen zum übergroßen Turnier-Format.

Die Vorwürfe wiegen schwer: Das Turnier sei zu lang geworden, trage stärker denn je politische Dimensionen in sich und verursache erhebliche finanzielle Belastungen. Diese Punkte bilden den Kern einer grundsätzlichen Debatte über die Zukunft des bedeutendsten Fußball-Wettbewerbs.

Der Sportökonom Dominik Schreyer hat sich in dieser Diskussion zu Wort gemeldet und bringt dabei eine provokative These in die Debatte ein: Warum sollte die Weltmeisterschaft nicht alle zwei Jahre stattfinden, anstatt im bisherigen vierjährigen Rhythmus? Diese Überlegung basiert auf einer wirtschaftlichen Bilanz, die Schreyer bei ntv Sport detailliert erläutert. Der Experte ordnet damit die größten Kritikpunkte am derzeitigen Modus neu ein und stellt die etablierte Turnierstruktur grundsätzlich in Frage.

Quelle: www.n-tv.de