Mao-Witz kostet Real Madrid den Zugang zum chinesischen Fernsehen
Oktober 27, 2026 · 15:52 Uhr
Ein Scherz über Staatsgründer Mao Zedong hat für Kylian Mbappé und Real Madrid ungewöhnlich ernste Folgen. Wie berichtet wird, reagiert der Apparat der Kommunistischen Partei Chinas auf Äußerungen über die Gründungsfigur des Landes äußerst empfindlich. Lobende Worte sind willkommen, Ironie dagegen nicht.
Kein Verständnis für Späße
Das Problem liegt offenbar weniger im Inhalt als in der Form: In China werden Kommentare zu Mao Zedong nur geduldet, wenn sie wohlwollend ausfallen. Wer die Figur auch nur augenzwinkernd behandelt, riskiert Ärger mit den Behörden. Genau dies hat nun den französischen Starstürmer von Real Madrid getroffen.
Auch der Klub bekommt die Folgen zu spüren
Mbappé ist mit der Angelegenheit jedoch nicht allein. Auch sein Verein muss die Konsequenzen tragen, wie der Titel der Meldung nahelegt: Real Madrid soll im chinesischen Fernsehen nicht mehr gezeigt werden. Für einen Klub, der auf dem asiatischen Markt traditionell große Reichweite genießt, ist das ein empfindlicher Schlag. Details zu Umfang und Dauer der Maßnahme liegen bislang nicht vor.
Quelle: www.n-tv.de