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Sonstiges

Alarmierende Studie: Hirnerkrankung CTE in der NFL weit verbreiteter als gedacht

Oktober 29, 2026 · 07:17 Uhr

Eine neue Untersuchung rückt das Thema Gehirnschäden im American Football erneut in den Mittelpunkt. Demnach war bei rund drei Vierteln der früheren NFL-Profis, die innerhalb eines Zeitraums von 15 Jahren verstorben sind, die chronische traumatische Enzephalopathie, kurz CTE, nachweisbar.

Brisant ist dabei vor allem die Herkunft der Zahlen. Dieselben Forscher hatten bislang deutlich niedrigere Werte veröffentlicht. Dass sich das Ausmaß der Erkrankung nun so deutlich nach oben korrigiert, wirft Fragen auf und dürfte die Debatte über die gesundheitlichen Folgen wiederholter Kopftreffer weiter anheizen.

CTE gilt als fortschreitende Erkrankung des Gehirns, die mit wiederholten Erschütterungen und Schlägen gegen den Kopf in Verbindung gebracht wird. Die Krankheit lässt sich nach aktuellem Stand nur nach dem Tod zuverlässig feststellen. Genau deshalb sind Studien, die Gehirne verstorbener Sportler untersuchen, für die Forschung so wichtig.

Die Liga und die Spieler stehen seit Jahren unter Beobachtung, wenn es um den Umgang mit Gehirnerschütterungen und Schutzmaßnahmen geht. Die neuen Zahlen dürften den Druck auf Verantwortliche erhöhen, Prävention und medizinische Betreuung weiter auszubauen.

Quelle: www.n-tv.de