Infantino in Afrika gefeiert: Der FIFA-Chef genießt südlich der Sahara Verehrung statt Vorwürfe
Juli 22, 2026 · 17:06 Uhr
Während FIFA-Präsident Gianni Infantino in Europa heftige Kritik einstecken muss, erfreut sich der Schweizer auf dem afrikanischen Kontinent einer ganz anderen Wahrnehmung. Die Verbände dort scheinen dem Chef des Weltverbandes mit deutlich größerer Nachsicht gegenüberzustehen.
Besonders in Europa formt sich eine wachsende Opposition gegen Infantinos Kurs. Der spanische Ligachef äußert sich dabei besonders drastisch und spricht von einem „kranken“ System, das unter der aktuellen Führung entstanden ist. Diese Vorwürfe bleiben auf dem europäischen Kontinent nicht isoliert, sondern werden von verschiedenen Seiten vorgebracht.
Ganz anders präsentiert sich die Situation in Afrika. Die nationalen Fußballverbände des Kontinents scheinen Infantino hingegen zu verehren. Sein Einsatz für den Fußball, oder wie es beschrieben wird, seine „Liebe zum Fußball“, findet dort offensichtlich großen Anklang und sorgt weniger für kritische Hinterfragung, sondern vielmehr für Zustimmung.
Der Gegensatz zwischen europäischen Kritikern und afrikanischen Befürwortern zeigt, wie unterschiedlich die Bewertung der FIFA-Führung je nach geografischer Perspektive ausfällt.
Quelle: www.n-tv.de