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International

Ceferin verzichtet auf Kandidatur gegen Infantino

August 24, 2026 · 05:11 Uhr

Die Machtverhältnisse im Weltfußball geraten ins Wanken. FIFA-Präsident Gianni Infantino sieht sich einer zunehmend kritischen Haltung gegenüber und muss erstmals mit echten Widerständen gegen eine Wiederwahl rechnen. Doch einen prominenten Herausforderer wird der Schweizer nicht zu fürchten haben.

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hat sich deutlich gegen eine Kandidatur bei der anstehenden FIFA-Präsidentschaftswahl ausgesprochen. Obwohl der Slowene als einer der einflussreichsten Funktionäre im europäischen Fußball gilt, sieht er für sich selbst keinen Grund, die Position des Weltverbandschefs anzustreben.

Stattdessen betont Ceferin, dass er seine gegenwärtige Position an der Spitze des europäischen Fußball-Dachverbandes als die bessere Option für seine Arbeit erachtet. Mit dieser Haltung signalisiert der UEFA-Boss Kontinuität und Fokus auf seine laufenden Aufgaben in Europa, anstatt sich in den internationalen Machtkampf einzumischen.

Infantino muss sich damit zwar keine unmittelbare Herausforderung von europäischer Seite gefallen lassen, doch die insgesamt wachsende Kritik an seiner Amtsführung bleibt bestehen und könnte alternative Kandidaten ermutigen, gegen ihn anzutreten.

Quelle: www.n-tv.de