Infantino erhält Unterstützung aus Südamerika
August 8, 2026 · 07:08 Uhr
Während die UEFA das Verhältnis zu FIFA-Präsident Gianni Infantino als dauerhaft belastet beschreibt, findet der italienisch-schweizer Funktionär in anderen Teilen der Welt weiterhin Unterstützer. Besonders in Südamerika genießt Infantino offenbar noch großes Vertrauen.
Bei seinem Besuch in Kolumbien wurde der FIFA-Chef ausdrücklich gelobt. Die südamerikanische Fußball-Führungsebene würdigte seine Leistungen und bescheinigte ihm eine vorbildliche Amtsführung. Damit setzt sich Infantino von der kritischen Haltung europäischer Funktionäre ab, die eine Heilung des Verhältnisses zur UEFA als aussichtslos einstufen.
Die unterschiedlichen Wahrnehmungen verdeutlichen die gespaltene Sicht auf Infantinos Führungsstil innerhalb der globalen Fußball-Familie. Während europäische Verbände zunehmend Distanz zum FIFA-Präsidenten wahren, finden seine Amtsführung und Politik in anderen Kontinenten offenbar weiterhin Anerkennung und Zustimmung.
Quelle: www.n-tv.de