Katar-Whistleblower darf Jordanien nicht verlassen
August 13, 2026 · 10:06 Uhr
Ein ehemaliger Angestellter des Organisationskomitees der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar ist an der Ausreise aus Jordanien gehindert worden. Abdullah Ibhais sollte als Zeuge vor Gericht in New York aussagen, kommt dieser Verpflichtung aber nicht nach.
Der Grund für die Ausreisesperre liegt in schwerwiegenden Vorwürfen, die vor einem amerikanischen Gericht verhandelt werden sollen. Im Fokus stehen dabei unter anderem Anschuldigungen von Menschenhandelsdelikten, die im Zusammenhang mit dem Turnier am Persischen Golf stehen. Das Komitee, für das Ibhais tätig war, war für die organisatorische Umsetzung des Großereignisses verantwortlich.
Der Fall wirft erneut ein Schlaglicht auf die Kontroversen, die das Turnier in Katar von Anfang an begleitet haben. Besonders die Arbeitsbedingungen migrantischer Arbeiter beim Stadionbau standen und stehen weiterhin unter internationaler Kritik. Mit seiner geplanten Aussage könnte Ibhais wichtige Informationen zu diesen Vorwürfen ans Licht bringen.
Quelle: www.sportschau.de