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Mabry kritisiert ARD-Interview: Zu viel Negativität statt Motivation

August 13, 2026 · 07:40 Uhr

Yemisi Mabry hat sich nach ihrer Bronzemedaille bei der Leichtathletik-Europameisterschaft im Kugelstoßen zu Wort gemeldet und dabei deutliche Kritik an einem Interview mit dem ARD-Reporter geübt. Die deutsche Sportlerin monierte in ihrem Social-Media-Beitrag, dass der Journalist bei der Vorbesprechung auf ihren Wettkampf mit provozierenden und negativen Fragestellungen vorgegangen war.

Besonders störend wirkte sich auf die Athletin offenbar der Ton des Gesprächs aus. Statt motivierender Worte habe der ARD-Vertreter eher zu Provokationen gegriffen, die Mabry in ihrer Analyse beschreibt. Die Kritik richtete sich damit nicht auf inhaltliche Fehler, sondern vielmehr auf die Art und Weise, wie das Interview gestaltet worden war.

Mit ihrer Bronzemedaille hat Mabry bei der Kontinentalmeisterschaft eine beachtliche Leistung abgerufen. Offensichtlich konnte sie trotz oder vielleicht sogar wegen des als negativ bewerteten Vorgesprächs ihre Nerven bewahren und im Finale überzeugen. Der Fall zeigt, wie wichtig Journalist:innen eine bewusste Vorbereitung von Gesprächen mit Athlet:innen vor Wettkämpfen nehmen sollten.

Quelle: www.n-tv.de