Machtkampf in Asien: Jordaniens Verbandschef gerät unter Druck
Oktober 28, 2026 · 10:13 Uhr
Die asiatische Fußballfamilie scheint geschlossen hinter FIFA-Präsident Gianni Infantino zu stehen. Doch ganz so einhellig ist die Unterstützung nicht: Ausgerechnet der Präsident des jordanischen Fußballverbands stellt sich gegen eine erneute Wahl des Schweizers an der Spitze des Weltverbands.
Ein Kritiker mit eigener Meinung
Während sich der Großteil der Konföderation hinter Infantino stellt, geht der Jordanier auf Konfrontationskurs. Seine Ablehnung einer Wiederwahl macht ihn zu einer Ausnahmeerscheinung in der asiatischen Verbandswelt und zu einem unbequemen Gegenspieler für die Führung des Weltverbands.
Vorwürfe mit möglichen Folgen
Die Kritik richtet sich zugleich gegen die Asiatische Fußball-Konföderation. Entsprechende Vorwürfe könnten für den Verbandschef aus Jordanien nun schwerwiegende Konsequenzen haben. Wie und in welcher Form diese Konsequenzen ausfallen könnten, ist derzeit noch offen.
Der Konflikt zeigt, wie angespannt die Lage im Vorfeld der Präsidentschaftswahl ist. Sollte sich der Machtkampf weiter zuspitzen, dürfte die Auseinandersetzung zwischen den Kritikern und dem Lager um Infantino noch an Schärfe gewinnen.
Quelle: www.n-tv.de