Tierrechtsorganisationen erheben schwere Vorwürfe gegen Marokko vor WM 2030
Juli 22, 2026 · 08:10 Uhr
Vor der Fußball-Weltmeisterschaft 2030, die teilweise in Marokko ausgetragen wird, erheben Tierschützer alarmierende Vorwürfe gegen den nordafrikanischen Gastgeber. Berichten zufolge soll es in mehreren marokkanischen Großstädten zu massenhaften Tötungen von Straßenhunden kommen.
Besonders aus den Städten Rabat, Fes und Marrakesch werden von Tierschutzorganisationen verstörende Zustände gemeldet. Die Aktivisten werfen den marokkanischen Behörden vor, systematisch gegen die Hundepopulation vorzugehen und dabei gegen internationale Tierschutzstandards zu verstoßen.
Die politische Führung Marokkos weist die Vorwürfe zurück und bestreitet die Existenz eines organisierten Programms zur Tötung von Straßenhunden. Der Konflikt zwischen internationalen Tierschutzverbänden und der marokkanischen Regierung wirft kurz vor dem Turnier Fragen zur Vorbereitung des Landes auf die globale Großveranstaltung auf.
Quelle: www.n-tv.de